?>
Bäckerei Konditor - Brezeln

Brezeln

Die Brezel wurde im Althochdeutschen als Brezitella bezeichnet und ist ein besonders typisches Laugengebäck in Süddeutschland, ist aber auch im restlichen Teil des Landes nicht gerade unbekannt.
Die Brezel ist für ihre Form sehr bekannt, denn sie ist symmetrisch geschwungen und dazu noch mit einem Hauch von Salz versehen. Innen bleibt der Teig schön weich, während die äußere Kruste mit dem Salz aufgesprungen ist.
Sie Brezel hat sogar etwas Mystisches an sich, da es sich bei der Brezel um ein Gebildebrot handelt. Bei Gebildebrot handelt es sich um Brot oder Gebäck, dass zu traditionellen oder religiösen Anlässen in einer bestimmten Form hergestellt wird. Die aus Teig geformten Gebäcke haben das Aussehen von Menschen, Symbolen oder Tieren.
Die Brezel ist wohl das häufigste Gebildebrot, und somit auch von Mythen und Sagen umwogen. Meistens geht es um die Entstehung der Form der Brezel, so gibt es den bekannten Spruch, dass es sich bei einer Brezel um Brot handelt, durch welches 3 Mal die Sonne scheint.
In Süddeutschland ist die Butterbreze ein beliebter Imbiss, hierbei handelt es sich um eine aufgeschnittene Breze mit Butter bestrichen.
Zur Zeit des Oktoberfestes werden sehr viel größere Brezeln hergestellt und auf den Wiesn verkauft. Diese Brezeln sehen aus wie Münchner Brezen, sind jedoch viel größer und ähneln schon eher einem Weißbrot, da sie sich auch farblich unterscheiden.
Sehr bekannt ist außerdem die so genannte Partybreze, die so zu sagen riesig ist mit ihren 50 cm Durchmesser. Es handelt sich eher um ein belegtes Riesenbrötchen, denn bei der Bestellung sollte man angeben, für wie viele Personen die Bestellung ist. Die größten dieser Brezen werden für bis zu 30 Personen gemacht.
Im Rheinland gibt es eine andere Variante der Brezeln, denn die beiden „Löcher“ der Brezel werden mit Pudding gefüllt und heißen dementsprechend Puddingbrezel oder einfach Puddingteilchen. Umgangssprachlich werden diese Puddingteilchen auch als Eiterbrille bezeichnet.